Warum 100% Europa?

Unsere Grundidee ist ein, wirklich nachhaltiges Bekleidungsprodukt herzustellen um beim Tragen des Bekleidungsstücks jeden Tag ein gutes Gefühl zu haben, einen positiven Beitrag in einer sonst sehr „dreckigen“ Modeindustrie zu leisten. Es ist unser Ziel, die Bekleidungsindustrie ein Stück weit sauberer zu machen.

Allerdings ist Nachhaltigkeit nicht nur in der Bekleidungsindustrie ein extrem komplexes Thema. Vor allem ist es ein Thema, in der es keine absolute Wahrheit gibt. Es gibt viele Definitionen, und noch viel mehr Interpretationen und Auslegungen.

Wirtschaftlichkeit über die gesamte Wertschöpfungskette umwelt- und sozialverträglich zu gestalten, nennen wir „ökofaires Handeln“.

Und wie stellen wir das sicher? Durch unsere Entscheidung, zu 100% in Europa zu produzieren.

Weil wir hier leben, weil wir hier kurze Wege haben und wir so mit den Menschen hinter den Unternehmen in der gesamten Herstellungskette im persönlichen Austausch stehen können, Ihre Wünsche und Bedürfnisse so besser verstehen können, und so unser Vorgehen entsprechend gestalten können.

Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen sind in Europa hoch entwickelt, das betrifft Themen wir Umweltschutz, Arbeitsrecht, Betriebsanlagenrecht.

Vor allem geht es aber um den Umgang der Unternehmer mit Themen Umwelt und Soziales. Unsere Gewebe kommen beispielsweise aus Schweden. Ein Besuch in Schweden bei den Herstellern macht deutlich, welchen hohe Wertigkeit Mensch und Umwelt für dieses Land hat. Dementsprechend ist die Einstellung zur Herstellung von Produkten, die Einstellung zur Zusammenarbeit mit Menschen, zur Verwendung von Ressourcen und zur Auswahl von Vormaterialien. Und Schweden ist seit vielen Jahrzehnten weltweit Vorbild und first mover in vielen sozialen Fragen und Errungenschaften.

Natürlich kann man Betriebe weltweit auch über Zertifikate beurteilen. Wir glauben aber, dass diese Beurteilungen immer nur Teilaspekte betrachten. Auch macht es einen Unterschied, ob Betriebe Nachhaltigkeitsziele aus Marketinggründen in Ihre Hochglanzbroschüren schreiben, ob das Bekenntnis zur Nachhaltigkeit als notwendige Grundidee für erfolgreichen Verkauf interpretiert oder vielmehr akzeptiert wird, oder ob den Eigentümern, Managern und Mitarbeitern, also allen Menschen hinter den Unternehmen Nachhaltigkeit ein Herzensanliegen ist.

Um klar zu sein: Zertifikate sind grundsätzlich gut und wichtig. Viele der Organisationen, die weltweit Beurteilungen über Zertifizierungsprozesse abgeben tun damit gutes, schaffen Bewusstsein, decken Missstände auf, helfen unerträgliche Situationen zu verbessern. Die Grundproblematik der Beschaffung wird aber nicht gelöst. Hier geht es nämlich ganz einfach um Kosten. Die dahinter liegende Systematik lautet: Wir beschaffen mit den geringsten möglichen Kosten und versuchen unser Gewissen mit Zertifikaten zu beruhigen.

Der Weg, den wir mit BREDDY’S bestreiten lautet hingegen: Wir gestalten eine verlässliche Beschaffungskette, die allen beteiligten Menschen in gleicher Weise hilft und gleichzeitig umweltverträglich ist. Das schaffen wir eben im ersten Schritt, indem wir die Hose von der Faser bis zum Verpackungsmaterial ausschließlich in Europa herstellen und so für weitere Internationalisierungsschritte ein benchmark setzen.

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